Wieviel öffentliche Ordnung brauchen wir?

Vor 2 Jahren wurde in direkter Nachbarschaft unserer Wohnstraße ein riesiger neuer Wohnklotz errichtet, sowie ein bestehender Gebäudekomplex aufgestockt. Das Ergebnis ist eine steigende Anzahl neuer Pkw, die auch in unserer Straße z.T. äußerst chaotisch geparkt werden. Andere Pkw werden zugeparkt, man stellt sich auch dorthin, wo aus gutem Grund gar keine Parkfläche ausgewiesen ist. 

Das Ergebnis: besonders in Stoßzeiten chaotischer Verkehrsverhältnisse, laute Hupkonzerte, wenn rangierende Pkw sich gegenseitig nicht durchlassen, Ausweichmanöver über den Gehweg. In der Feierabendzeit gleicht unsere ehemals beschauliche 30 er Zone nicht selten einer Blechlawine. Streifen Polizisten, die in der Vergangenheit regelmäßig angetroffen werden konnten, um Falschparker aufzuschreiben, sucht man heute vergebens. 

Auf meine Nachfrage beim zuständigen Ortsamt in dieser Sache meldete sich tatsächlich unser bürgernaher Polizist bei mir. Er teilte mir mit, dass er sich die Situation vor Ort angesehen hätte, ihm aber nichts Außergewöhnliches aufgefallen wäre. Wie zu erwarten, war er  mitten am Tag bei uns, wo das Problem natürlich nicht so stark ist. Aber wie auch immer, er erklärte mir ausführlich wir würden in einer Großstadt auf immer enger werdendem Raum zusammenleben, die Anzahl der Pkws steigt immer mehr an, demgegenüber steht eine nicht ausreichende Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung. Wir müssten Verständnis haben, dass sich die Polizei nicht um jeden Falschparker kümmern könne. Ich war leicht verwirrt, denn ich finde zwischen ‘jedes kleine Parkvergehen aufschreiben’ und ‘sich einfach gar nicht mehr zu kümmern’ muss es doch noch etwas geben! Fängt unsere öffentliche Sicherheit zu schützen neuerdings erst bei der Terrorbekämpfung an, mit der unser bürgernaher Polizist ja auch nichts zu tun hat? Er versprach mir allerdings, zukünftig ab und zu mal vorbeizuschauen. – Bis heute habe ich weder ihn noch einen seiner Kollegen bei uns zu Gesicht bekommen. Und die Pkw stellen sich immer noch ungehindert einfach dorthin, wo es ihnen gerade passt. Knöllchen gibt es scheinbar nicht mehr oder nur noch da wo es sich für die Stadt Hamburg finanziell so richtig lohnt.

Ich beobachte in unserer Gesellschaft  immer mehr das Fehlen gegenseitiger Rücksichtnahme . Gerade was das Auto angeht, verhalten sich viele Leute zunehmend dreist und rücksichtslos! 

Der Rückzug staatlicher Gewalt aus der öffentlichen Ordnung scheint ein gewisses anarchistisches Verhalten der Bürger zu provozieren, frei nach dem Motto ‘erlaubt ist, was nicht bestraft wird’. Selber Denken=Fehlanzeige!  Und aufwachen tun Staat und Politik ja meist sowieso erst dann, wenn bestimmte negative Statistiken in der Presse landen. 

Soweit scheint es dann wohl noch nicht zu sein! Dann warten wir mal ab, wie lange es noch dauert bis tatsächlich mal jemand angefahren wurde oder pöbelnde Autofahrer sich tatsächlich mal an die Gurgel gehen. In diesem Sinne: Lang lebe das Knöllchen! 

MasMovil – mobiles Internet in Spanien

Für meinen Spanienurlaub hatte ich mir einen Internetzugang über den spanischen Prepaidanbieter MasMovil ausgeguckt. Dieser bietet einen Zugang über das gut ausgebaute Netz von Orange an. Leider war die verkaufende Agentur im Ort Arta umgezogen, so dass ich deren neue Lokation erst erfragen musste. Dies gestaltete sich dank einer deutschen Kauffrau, die in der Nähe der alten Adresse ihren Laden hatte, recht einfach.

Die gut englisch sprechende Mitarbeiterin der Agentur Bonnin offerierte mir das Sonderangebot des Monats Juli: 10€ für 1GB, nachfolgend 15€ für jeden weiteren Monat. Diese würde sie am 28. Juli kündigen, so dass ich meine letzten Urlaubstage für 3ct je MB surfen konnte. Mit 15€ Startguthaben in bar, einer Kreditkartennummer, dem Personalausweis und meiner Urlaubsadresse war ich im Geschäft. Mit den verbleibenden 5€ sollte dies gut hinkommen. Aufgrund eines technischen Problems mit meinem iPhone konnte ich dieses sogar noch mit Hilfe eines frisch auf dem Agenturrechner installierten iTunes wieder flott machen – insgesamt ein toller Service!

Zur ersten kleinen Überraschung kam es, als am 28. das Guthaben aufgebraucht war. Da ich beim Kontostand von 5€ einer automatischen Aufladung widersprochen hatte, wurde das Konto sofort blockiert. Die Kündigung für den 1GB Tarif war somit wohl schon am 28. wirksam und vom erwarteten Restguthaben von 5€ war nichts mehr aufzufinden. So weit so schlecht, waren also im vielgerühmten Kleingedruckten noch Kosten vorhanden, deren ich mir nicht bewusst war. Ein Anruf bei der englischsprachigen Hotline war leider unbefriedigend, da er nicht zur weiteren Kostenklärung beitrug. Vielmehr endete er mit zusätzlichem Umsatz für MasMovil in Form einer Kontoaufladung für weitere 10€, wobei erste 2,50€ sich umgehend für den Hotlineanruf verflüchtigten.

Dann werde ich im Folgenden mal versuchen, mich die letzten 3 Tage etwas zurückzuhalten und mit ca. 200MB zu bescheiden – mal schauen ob’s klappt oder weitere Kostenüberraschungen lauern. Am letzten Urlaubstag muss ich das Konto dann selbständig über einen Anruf bei der Hotline kündigen. Das verbleibende Guthaben wird wohl ebenfalls an MasMovil ‘gespendet’ werden.

Update: Die Kündigung über die Hotline klappte problemlos. Das restliche Guthaben wird abzüglich 5€ zurückgebucht.

Der Weg zum ersten Blog Beitrag

Da ist WordPress nicht gerade intuitiv bedienbar – finde ich zumindest, aber was solls…

Der mir heute bekannte schnellste Weg führt  über die Anmeldung auf der rechten Seite und dann dort an der selben Stelle auf den Link ‘Admin‘ gehen. ‘Admin’ verzweigt dann in den administrativen Bereich von WordPress der Zugriff auf Artikel, Mediathek, Seiten usw. erlaubt. Was dort im einzelnen möglich  ist, hängt aber wiederum von den individuellen Benutzerrechten ab.

Jedenfalls kann dort  über den ‘Quickpress’ Bereich rechts oben oder über das ‘Artikel’ Menü links oben der erste Beitrag erstellt werden.

Zurück zum Blog geht es dann ganz oben links ‘Familie Lütke Zur Seite’.